Langsame Balladen oder schnelle Hip Hop Beats – was ist die Musik zum Laufen?

Musik zum Laufen

Beim Laufen fehlt dir oft die nötige Motivation? Das kannst du ganz schnell ändern. Alles, was du dazu brauchst, sind Kopfhörer und Handy oder iPod – und ganz wichtig: die richtige Playlist! Laufen gilt als eine der besten Sportarten, um fit zu bleiben und den Kalorienverbrauch in die Höhe zu jagen. Du weißt aber nicht ganz, ob du Beyoncé’s Single Ladies, Coldplay’s Yellow, oder doch lieber Avicii’s Levels  auf deine Playlist packen sollst? Wir zeigen dir, was du bei deiner Musikauswahl beachten sollst, und was die beste Musik zum Laufen ist.

Was Musik mit deinem Körper macht

Die Auswirkung von Musik auf die wahrgenommene Steigerung deiner Leistung zeichnet sich durch zwei Effekte aus. Zum einen gibt es den psychologischen Effekt, der sich aufgrund der Ablenkung durch die Musik und der akustischen Unterstützung deiner Bewegungsabläufe zeigt. Man konzentriert sich nicht ausschließlich auf die immer schwerer werdende Atmung und die schmerzenden Gliedmaßen. Zum anderen löst Musik einen psychosomatischen Effekt aus, also eine körperliche Reaktion auf bestimmte Lieder. Verbindest du mit einem bestimmten Song schöne Erinnerungen, wirkt sich das positiv auf deine Stimmung, deine Motivation und sogar auf deine Körperhaltung aus.

Studien zeigen, dass du mit den richtigen Beats dein Durchhaltevermögen um satte 15 Prozent steigern kannst. Deshalb wird Musik von einigen Sportverbänden als Dopingmittel gewertet und es ist bei offiziellen Wettkämpfen verboten, Musik zu hören. 2009 wurde in den USA eine Marathon-Siegerin aufgrund ihres iPods sogar disqualifiziert. Eine weitere Studie schreibt der richtigen Musik beim Laufen eine Auswirkung auf die Herzschlagfrequenz zu. Durch einen erhöhten Herzschlag kann die Wahrnehmung der Anstrengung um 12 Prozent reduziert und die Bewegungseffizienz um bis zu 15 Prozent gesteigert werden. Das alles zusammengenommen kann deinen Trainingseffekt um bis zu 7{17a56aa427971cb4ab31ee039e60a74b7c0bf35781e48b37926ba1c2cc5d85fa} steigern. Und das nur wegen ein paar mitreißenden Beats.

Drop the Beat – nur welcher ist der richtige?

Damit dein Lauftraining sich nicht zum Spießrutenlauf entwickelt, empfiehlt sich je nach Intensität ein Rhythmus von 100 bis 180 BPM (Beats per Minute). Aber wie weißt du jetzt, welches deiner Lieblingslieder dieses Kriterium erfüllt? Es gibt verschiedene Software-Lösungen, die dir dabei helfen, die Schläge pro Minute bei einem Lied zu ermitteln. Du bist DJ? Perfekt – bei deiner DJ-Software ist die Anzeige der BPM eine Standardfunktion. Aber auch für Nicht-Diskjockeys finden sich im Internet kostenlose Softwares zum Download oder kleine Hilfestellungen auf Internetseiten. Auch Apps wie RockMyRun oder RunOnBeat verwöhnen dich mit einer motivierenden und angepassten Playlist im perfekten Tempo. Wichtig dabei ist es, dass du dich nicht selbst mit deiner zusammengestellten Playlist überforderst. Wählst du zu schnelle Beats, bist du gleich zu Beginn aus der Puste. So schnell wie du gestartet bist, so schnell ist die anfängliche Motivation dann auch gleich wieder weg. Passe also deine Musik deiner Laufgeschwindigkeit und Schrittfrequenz an: bist du eher ein gemütlicher, lockerer Läufer, greif zu Musik mit rund 140 BPM, bei schnellerem Tempo jedoch zu 160 BPM.

Musik zum Laufen - Stelle dir den richtigen Mix zusammen
Stelle vor deinem Training sicher, dass du die richtigen Songs in deiner Playlist hast

Der richtige Mix

Bei fix fertigen Lauf-Playlists aus dem Internet besteht die Gefahr, dass du an einzelnen Liedern keinen Gefallen findest und du beim Hören genervt oder gar aggressiv wirst. Am besten stellst du dir deshalb deinen eigenen Gute Laune-Mix aus unterschiedlichen Liedern zusammen, die dich motivieren. Denk daran, mit etwas langsameren Songs in dein Lauftraining zu starten und das Tempo im Laufe des Trainings zu erhöhen. Dadurch wird dein Lauf gleich dynamischer und du verausgabst dich nicht schon in den ersten Minuten. Auch zum Auslaufen können die Beats dann wieder etwas ruhiger werden. Helle und in Dur geschriebene Gute Laune-Songs wirken sich natürlich besser auf deine Stimmung und deine Motivation aus als dunkle und herzzerreißende Moll-Töne. Aber wie so oft gilt es auch hier – wähle die Musik aus, die dir gefällt und mit der deine Motivation steigt. Auch wenn das herzzerreißende Balladen in Moll sind.

Das nächste Problem: wohin mit den Gadgets?

Jetzt wärst du eigentlich motiviert für deine nächste Laufrunde. Du schmeißt dich in dein Sportoutfit und willst hinaus in die frische Luft stürmen. Aber Halt! Bei der Vorbereitung wirst du vor die nächste Herausforderung gestellt: wohin mit Handy und iPod? Die Gadgets sollten dich natürlich so wenig wie möglich in deiner Bewegung einschränken oder dich gar beim Laufen behindern und stören. Trägst du eine Jacke, hat sich diese Frage schnell geklärt – ab in die Taschen damit. Bei wärmeren Temperaturen musst du dich aber erneut mit der leidigen Fragen auseinandersetzen. Hier kannst du auf Laufgurte oder eigene Sport-Handyhüllen für den Oberarm zurückgreifen. Meistens kannst du dort auch noch andere kleine Dinge wie zum Beispiel Schlüssel oder Geld unterbringen. Beachte dabei, dass diese Hüllen und Gurte nie ganz wasserresistent sind. Kommst du in einen frühlingshaften Regenschauer, ist es ratsam, dein Handy aus der Hülle zu befreien und es in Sicherheit zu bringen. Welche Variante für dein Lauftraining besser geeignet ist, liegt ganz an deinen persönlichen Wünschen und Vorlieben.

Musik zum Laufen - So sind deine Gadgets richtig verstaut
So sind deine Gadgets richtig verstaut

Wir haben die richtigen Beats für dich

Hier haben wir dir noch die Top-Motivations-Songs aus unserer Lauf-Playlist für dein nächstes Training zusammengestellt:

Bei diesen Liedern hast du das Gefühl, sofort aufspringen und dich im Rhythmus bewegen zu müssen? Dann nutze diese Energie und ab ins Sportoutfit. Geeignete Laufanlagen findest du auf Eversports, natürlich kannst du aber auch einfach in den nächsten Park düsen. Laufen ist dir nicht genug? Dann informiere dich doch auf unserem Blog auch noch über andere Sportarten und teste sie mit Eversports gleich aus. Vielleicht ist deine neue Lieblings-Sportart ja auch dabei?!