Die richtigen Badminton Tricks: so schießt du deinen Gegner ins Aus

Mit welchen Badminton Tricks punkten

Beim Badminton stehen sich entweder zwei Gegner im Einzel gegenüber, oder vier Spieler treten zum Doppel an. Wer regelmäßig Sport treibt, der weiß: Gründliches Aufwärmen ist der beste Schutz vor Verletzungen. Auch der Muskelkater hat kaum eine Chance, wenn die Muskulatur aufgewärmt ist. Gerade beim Badminton sind schnelle Bewegungen, Ausfallschritte und Sprünge gefragt – mit kalten Muskeln drohen Zerrungen und Überdehnungen. Eversports zeigt dir, wie du dich richtig auf diese Ballsportart vorbereitest und gibt dir ein paar Badminton Tricks, damit du auch schnell deine ersten Punktgewinne erzielen kannst.

Zum Aufwärmen Springen und Laufen

Besonders effektiv sind Übungen zum Aufwärmen, bei denen dieselben Muskelgruppen beansprucht werden wie später beim eigentlichen Sportprogramm. Badminton ist ein laufintensives Spiel, weshalb das Aufwärmen der Beinmuskulatur von großer Bedeutung ist. Geeignete Übungen sind beispielsweise Laufen oder Springen. Die Aufwärmphase vor dem Badminton sollte etwa zehn Minuten dauern. In dieser Zeit kommt der Kreislauf in Schwung, und die Muskulatur erreicht ihre „Betriebstemperatur“. Entscheidend für den Erfolg ist ein langsamer Beginn: Die ersten Runden absolviert man am besten im leichten Trab, erst allmählich sollte das Tempo gesteigert werden. Zum Springen bietet sich ein Seil als Hilfsmittel an, es geht aber auch ohne. Dann springt man einfach immer abwechselnd mit dem linken und dem rechten Bein ab. Die für Zerrungen besonders anfällige Muskulatur in den Oberschenkeln benötigt eine spezielle Dehnung. Badminton-Spieler stellen sich dazu auf ein Bein und ziehen das andere Bein zum Po, bis die Dehnung in den Muskeln spürbar wird. Die seitliche Dehnung gelingt so: Ein Bein zur Seite beugen, das andere strecken. Die Beugung wird nun wieder so weit fortgesetzt, bis ein leichtes Ziehen im gedehnten Bein zu spüren ist.

Arme und Schultern lockern

Beim Aufwärmen fürs Badminton sind die Arme und die Schulterpartie mindestens ebenso wichtig wie die Beine. Einerseits besteht auch hier das Ziel darin, die Muskulatur aufzuwärmen. Zugleich geht es aber auch ums Dehnen, damit später im Spiel bei ruckartigen Bewegungen keine Verletzungen auftreten. So funktioniert das Aufwärmen: Arme und Schultern erst nach vorne und dann nach hinten kreisen lassen, dabei auch die Handgelenke rotieren lassen. In einer weiteren Übung streckt man den Arm waagerecht nach vorne, und zwar mit der Innenseite nach oben. Nun klappt man das Handgelenk nach unten ab und drückt die Finger mit der freien Hand nach unten. Anschließend geht es in die andere Richtung, am besten mit geschlossener Faust.

Badminton Tricks - Schultern lockern und dehnen
Nicht auf’s Dehnen vergessen!

Zum Schluss noch den Rumpf dehnen

Wenn die Muskulatur in den Armen und den Beinen in Schwung gebracht ist, sind die wichtigsten Aufgaben beim Aufwärmen vor dem Badminton schon fast erledigt. Zuletzt kommt nun noch der Rumpf an die Reihe. Eine bekannte und bewährte Übung geht so: Die Arme nach oben über den Kopf strecken und dann abwechselnd zu beide Seiten sowie nach vorne und nach hinten bewegen. Wichtig sind hier fließende Übergänge, ruckartige Bewegungen hingegen sollte man vermeiden.

Die richtige Schlägerhaltung ist das A und O

Nachdem du dich optimal vorbereitet und richtig aufgewärmt hast, heißt es dann ran ans Spielen. Für präzise und kraftvolle Schläge beim Badminton ist die richtige Haltung des Schlägers von entscheidender Bedeutung. Erfahrene Trainer verwenden am Anfang viel Zeit darauf, ihren Schülern den weit verbreiteten „Bratpfannengriff“ auszutreiben. Er heißt so, weil der Sportler den Schläger dabei tatsächlich hält wie eine Pfanne in der Küche.

Eine gute Schlagtechnik allein reicht bei Weitem nicht aus, um im Badminton erfolgreich zu sein. Weitere wichtige Bausteine auf dem Weg zum Sieg sind gute Beinarbeit und ein aufmerksames Beobachten des Gegners. Es gilt, immer auf der Hut zu sein und den nächsten Schlag des Gegenübers vorauszusehen. Die empfohlene Haltung, in der man den nächsten Ball erwarten sollte, wird mit der Abkürzung IGEA beschrieben.

Den Ball immer im Blick

IGEA – jeder der vier Buchstaben steht für ein Wort: isoliert gespannte erregte Aktionsbereitschaft. Ein aufmerksamer Blick auf den Gegner und auf die Flugbahn des Balles ist beim Badminton von entscheidender Bedeutung. Der Blick soll „isoliert“ den Ball betrachten und ihn während des gesamten Fluges fixieren. Auch beim Laufen, beim Positionswechsel und beim Springen muss das Auge stets auf den fliegenden Ball gerichtet sein. Sobald er den gegnerischen Schläger verlassen hat, lassen sich sein weiterer Flug und der Punkt des Auftreffens in der eigenen Hälfte gut vorhersehen. Die verbleibenden Sekunden müssen genutzt werden, um eine gute Schlagposition zu erreichen.

Gespannt wie ein Bogen

„Gespannt“ soll beim Badminton-Spieler gemäß der IGEA-Formel die Muskulatur sein, insbesondere die Muskeln in den Beinen und Füßen. Ist die Sehne eines Bogens gespannt, kann sie den Pfeil nach der Auflösung der Spannung mit einem gewaltigen Tempo nach vorne schleudern. Genauso schwungvoll soll der Spieler beim Badminton nach vorne oder zurück springen und laufen können, um den Ball zu erreichen.

Jederzeit bereit zum Einsatz

Das „E“ in IGEA steht für „erregt“, was aber nicht den Gemütszustand in einem hitzigen und spannenden Spiel meint. Vielmehr soll die Muskulatur in den Armen erregt, oder besser: in Bewegung sein. Beim Badminton kommt es buchstäblich auf jede Sekunde an. Schon minimale Verzögerungen in den Bewegungsabläufen können dazu führen, dass der Ball zu Boden fällt und der Punkt verloren geht. Deshalb ist es wichtig, die Reaktionszeiten so weit wie möglich zu verkürzen. Lässt der Spieler den Schläger in seiner Hand in Erwartung des kommenden Balls vibrieren, kann er viel schneller reagieren, als würde er den Schläger nur locker baumeln lassen.

Volle Konzentration

Der letzte Bestandteil der IGEA-Formel ist die Aktionsbereitschaft. Hier geht es um die richtige Einstellung und um bestmögliche Konzentration. Der Spieler sollte alles ausblenden, was abseits des Spielfeldes geschieht. Volle Konzentration aufs Badminton ist gefragt, für Ablenkungen ist kein Platz. Nur dann ist der Badminton-Spieler in der Lage, blitzschnell zu reagieren und auch sehr schwierige Bälle noch zu erreichen.

Mit Tipps & Tricks zum Sieg

Beim Badminton findet mit der Zeit jeder Sportler seine eigene Spielweise. Fast jeder hat besondere Stärken, mit denen er seinen Gegner in die Enge treiben kann. Zu den wichtigsten Tipps & Tricks gehören ein hohes und weites Spiel sowie der Verzicht auf das Schmettern von der Grundlinie. Fliegen die Bälle in hohem Bogen weit in das Spielfeld des Gegners hinein, muss er nahe an der Grundlinie spielen. Das eröffnet im vorderen Bereich offene Räume für Schmetterbälle – aber bitte nur von Positionen nahe am Netz. Denn bis ein Schmetterball von der eigenen Grundlinie im gegnerischen Feld ankommt, hat er bereits viel von seinem Tempo und damit von seiner Gefahr eingebüßt.

Badminton Tricks - was führt zum Sieg?
Deine eigenen Stärken ausnutzen

Variantenreich spielen und den Gegner laufen lassen

Wer immer nur lange oder immer nur kurze Bälle spielt, der ist für seinen Gegner berechenbar. Der Gegenüber kann sich also frühzeitig auf die Bälle einstellen und sie ohne Mühe parieren. Besser ist ein variantenreiches Spiel, bei dem sich hohe und weite Schläge mit kurzen, schnellen Bällen abwechseln. Eine solche Spielweise zwingt den Gegner zum Laufen und macht ihn mit der Zeit müde.

Badminton Tipps von erfahrenen Spielern einholen

Wer neu mit dem Badminton-Spiel beginnt, sollte sich im Training um das eine oder andere Doppel mit erfahren Spielern bemühen. Viele Tipps & Tricks kann man sich am besten bei „alten Hasen“ abschauen. Zu den effektivsten Badminton Tricks gehört zum Beispiel das aggressive Spiel direkt am Netz: Mit hoch erhobenen Schläger werden die Bälle des Gegners direkt pariert. Allerdings zehrt ein Angriff beim Badminton stärker an den Kräften als defensives Agieren. Deshalb zählt zu den wichtigsten Tipps & Tricks beim Badminton eine Spielweise, die die eigene Kondition nach Möglichkeit schont. Das ideale Mittel dazu ist eine zentrale Position in der Mitte des Spielfeldes. Sie führt zu verkürzten Laufwegen und ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung.

Willst du gleich unsere Badminton Tricks und Ratschläge ausprobieren? Informier dich noch über die wichtigsten Badmintonregeln und die nötige Ausrüstung und buche auf Eversports einen Court in deiner Nähe. Schon steht einem Badminton Match nichts mehr im Wege! Wir wünschen viel Erfolg bei deinem nächsten Spiel!