Mitgliedschaft im Squash Verein – soll es sein?

Squash Verein

Die Faszination Squash lässt sich nur schwer in Worte fassen: Die schnelle Rückschlagsportart ist sicherlich kein Massenphänomen wie beispielsweise Tennis, aber auch schon lange keine Nischensportart mehr. Viele eingefleischte „Squasher“ haben zuvor jahrelang Tennis oder Badminton gespielt. Nachdem sie die „Box“ – so der Spitzname des kompakten, von Wänden begrenzten Spielfelds – einmal betreten haben, wollen sie diese nicht mehr so schnell missen. Es sind vor allem die besondere Geschwindigkeit und die Intensität des Spiels durch die beschränkten Raumverhältnisse, die Squash so spannend und schweißtreibend zugleich machen. Wer nicht nur hin und wieder spielen möchte, steht schnell vor der Wahl zwischen einer Squash Vereinsmitgliedschaft und dem bedarfsabhängigen Anmieten von Squash Courts. Eversports zeigt dir die Vor- und Nachteile von der Mitgliedschaft in einem Squash Verein.

Vereinsorganisation im Squash

Auch wenn Squash schon vor mehr als 150 Jahren erstmals gespielt wurde, führte die Sportart bei uns lange Zeit ein Schattendasein. Erst in den 1970er Jahren wurde die rasante Jagd nach dem kleinen schwarzen Ball auch hierzulande populär. So kommt es, dass die Vereinsorganisation im Squash noch vergleichsweise jung ist. Der Deutsche Squash Verband wurde 1973 aus der Taufe gehoben und fungiert seither als Dachverband der deutschen Squash Vereine. In Österreich agiert der Österreichische Squash Rackets Verband seit 1978.

Kleine Vereine mit sinkenden Mitgliederzahlen

Die Vereinsorganisation im Squash ist durch eine gewisse Kleinteiligkeit geprägt. Die meisten Squash Vereine sind vergleichsweise klein. Sie haben typischerweise zwischen 30 und 60 Mitglieder. Die Zahlen sind insgesamt seit Jahren rückläufig. Seit dem Höchststand von mehr als 18.000 aktiven Squashspielern ging es für die deutschen Vereine beispielsweise Jahr für Jahr kontinuierlich bergab – bis zum vorläufigen Tiefpunkt von weniger als 11.340 Spielern im Jahr 2017.

Squash ist beliebt – aber nicht immer im Verein

Ihren Höhepunkt erlebte die Begeisterung für Squash in der ersten Hälfte der 1980er Jahre. Damals wurde ein Squash Verein nach dem anderen gegründet. Mit dem Abebben der Fitnesswelle ließ jedoch das Interesse an dem schnellen Ballsport wieder ein wenig nach. Und das blieb nicht ohne Folgen für die Vereinsorganisation im Squash. Manche Clubs wurden deutlich kleiner, andere verschwanden ganz. Vor allem gewannen privat betriebene Sportstätten und Freizeitzentren immer mehr an Bedeutung. Die Betreiber stellten ihren Kunden Squashplätze zur Verfügung, ohne dass sie dafür Mitglied in einem Verein werden mussten. So entschieden sich viele Squashbegeisterte zwar für ihren Sport, aber gegen die Vereinsorganisation.

Den inneren Schweinehund leichter überwinden

Die Vor- und Nachteile einer solchen Squash Vereinsmitgliedschaft fallen ähnlich aus wie bei anderen Sportvereinen. Zunächst hast du den Vorteil, dass du regelmäßig mit ein- und denselben Menschen spielst. Dabei profitierst du nicht nur von fordernden Gegnern, die dich zur Höchstleistung motivieren, sondern auch vom sozialen Faktor, den jeder Club automatisch mit sich bringt: Durch den häufigen Umgang mit ein- und denselben Menschen entwickelt sich ein Teamgefühl, das auch über die Stunden auf dem Court hinausgeht. Davon abgesehen stehst du durch das Team automatisch im Zugzwang, regelmäßig zu trainieren. Menschen, die mit ihrem „inneren Schweinehund“ häufig einen Kampf austragen müssen, profitieren davon ungemein.

 

Squash Verein: gemeinsam den inneren Schweinehund besiegen
Gemeinsam den inneren Schweinehund besiegen

Finanzielle Nachteile und keine Flexibilität

Die Nachteile sind in erster Linie finanzieller Natur: Genauso wie die meisten anderen Sportvereine verlangen Squash Vereine in der Regel eine monatliche oder jährliche Mitgliedsgebühr. Diese musst du auch dann bezahlen, wenn du die Infrastruktur und das Trainingsangebot des Clubs gar nicht nutzt, weil du beispielsweise in der Arbeit eingespannt, länger krank oder im Urlaub bist.

Sei spontan!

Im Vergleich dazu birgt die bedarfsabhängige Anmietung von Squash Courts deutlich mehr zeitliche und finanzielle Flexibilität. So mietest du die Spielstätte nur dann an, wenn du auch wirklich spielen möchten. Auch kannst du heute in deiner Heimatstadt spielen und morgen ganz woanders. Wenn du ganz spontan Lust auf eine Runde Squash hast, kannst du die Verfügbarkeit in deiner Region online auf Eversports überprüfen und direkt zuschlagen. Viele Spielstätten sind nämlich auch kurzfristig verfügbar, sodass du dich auch einmal direkt nach Feierabend auspowern kannst. Besitzt du keine eigene Squash Ausrüstung, kannst du das Spielgerät einfach vor Ort mieten. Vor allem für Gelegenheitsspieler, die dem Ball nicht regelmäßig hinterherjagen möchten, ist dieser Weg eine deutlich bessere Lösung als die Mitgliedschaft in einem Squash Verein.

Squash Verein: Mit Eversports Flexibilität genießen
Mit Eversports Flexibilität genießen | ©Eversports

Probetraining vor der Mitgliedschaft

Übrigens nutzen auch viele etablierte Squash Vereine jene Spielstätten, die du bei Eversports buchen kannst. Dementsprechend spielst du auf dem höchstmöglichen Niveau ohne Abstriche bei Komfort und Sicherheit. Möchtest du dich trotzdem einem Squash Club anschließen, hilft eine kurze Webrecherche schnell weiter: Mittlerweile gibt es in allen Ballungsräumen entsprechende Vereine. Vor der Entscheidung über eine Mitgliedschaft solltest du unbedingt ein Probetraining besucht haben.

Willst du mehr über Squash wissen? Dann bist du auf dem Eversports Blog genau richtig! Nachdem du dich ausführlich über die Sportart informiert hast, geht’s mit Eversports direkt ab auf den Squash Court. Wenn du dich nicht nur auf Squash konzentrieren, sondern dich auch über andere Ballsportarten informieren willst, findest du hier auch interessante Beiträge.