Du willst deine Yogamatte reinigen? Wir zeigen dir, wie’s geht

Lenok Yoga
@Lenok Yoga | ©Eversports

Du hast eine anstrengende Yoga-Session hinter dir. Deine Matte hast du natürlich immer dabei und dementsprechend wird sie auch beansprucht. Hier ein bisschen Schweiß, da ein wenig Staub vom Studioboden – hygienisch ist anders. Wir geben dir Tipps, wie du deine Yogamatte reinigen kannst, damit du auch langfristig Freude daran hast und deine Matte zum lebenslangen Begleiter wird.

Wie soll ich meine Yogamatte reinigen?

Deshalb: reinige deine Matte richtig! Na klar logisch, denkst du jetzt. Aber auch hier kann man Fehler machen. Nimm eine kleine (!) Menge eines milden Geschirrspülmittels und verdünne es sehr stark mit Wasser. Verzichte unbedingt auf starke, chemische Reinigungsmittel, da diese die Materialien deiner Matte angreifen können. Du kannst außerdem spezielle Reinigungsmittel für Yogamatten kaufen. Wenn du willst, kannst du dir aus Wasser und Essig auch dein eigenes, natürliches Reinigungsmittel zusammen rühren und damit deine Yogamatte reinigen. Mische dazu weißen Essig und Wasser im gleichen Verhältnis. Für einen extra Schuss an Desinfektionskraft kannst du dann noch ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzufügen. Der angenehme Geruch wird dich bei deiner nächsten Yoga-Stunde erfreuen. Empfehlenswert sind zum Beispiel Zitrone, Minze, Grapefruit oder Eukalyptus. Hier kannst du dich aber auch ganz auf deinen eigenen Geschmack verlassen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit einer gereinigten und gut duftenden Yogamatte macht die Stunde auch gleich noch einmal mehr Spaß. 

Wenn du deine Yogamatte reinigst, benutze einen abriebfesten Schwamm und wische die Matte damit sanft und behutsam ab. Wichtig dabei ist, dass der Schwamm nur feucht und auf keinen Fall triefend nass sein sollte. Anstelle eines Schwammes kannst du dein Reinigungsmittel auch in eine Sprühflasche abfüllen und die Matte damit benetzen. Das hat den Vorteil, dass du die Yogamatte sicher nicht zu feucht machst und das Material die Flüssigkeit nicht zu stark aufsaugt. 

Der perfekte Zeitpunkt zur Reinigung

Du fragst dich jetzt, wie oft du deine Yogamatte reinigen sollst? Am besten du machst deine Yogamatte in der beschriebenen Art und Weise nach 5 bis 10 Yoga-Einheiten sauber. Hier gilt die Devise: weniger ist mehr. Yoga ist definitiv Sport, weshalb eine regelmäßige Reinigung nicht zu kurz kommen darf. Bearbeitest du deine Matte aber zu oft mit Schwamm und Reinigungsmittel und verwendest zu aggressive Mittel, nutzt sich das Material der Matte nur noch schneller ab.

Auf diversen Yoga-Blogs findest du weitere nützliche Tipps, wie du dich am besten um deine Yogamatte kümmerst.

Yogmatten im Yoga For Everyone
Gib gut auf deine Yogamatte acht! l ©Eversports

Der richtige Umgang mit deiner Yogamatte

Um im Vorfeld eine zu große Verunreinigung zu vermeiden, achte bereits während des Gebrauches auf die Hygiene. Betrete die Yogamatte nur mit sauberen Füßen und Händen und verwende kurz vor dem Training keine öligen Cremes oder Bodylotions. Im besten Fall teilst du deine Matte auch nicht mit anderen. Für eine besonders rasche Reinigung direkt nach der Yoga-Stunde gibts es auch Reinigungstücher, die extra auf Yogamatten ausgerichtet sind, zu kaufen.

Generell gilt nach jeder Yoga-Einheit und nach jeder Reinigung: let it roll. Bevor du die Matte aber zusammen rollst, lass sie zuerst in Ruhe trocknen. Du gehst direkt vom Studio nach Hause? Auch kein Problem. Rolle deine Matte für den Heimweg zusammen. Zuhause kannst du sie dann ausgerollt trocknen lassen. Erst wenn sie wirklich ganz trocken ist, kannst du sie wie gewohnt einrollen und bis zum nächsten Einsatz verstauen. Aber stopp: wenn rollen, dann auch richtig. Rolle deine Matte immer so, wie vom Hersteller vorgesehen. Dabei musst du beachten, dass die richtige Seite außen ist. Dann kommst du auch bei der nächsten Stunden in den Genuss einer flachen Matte und musst dich vorher nicht mit einem störrischen und bockigen Equipment herumschlagen.

Yogamatte reinigen
Deine Yogamatte als lebenslanger Begleiter | ©Eversports

Und noch ein paar hilfreiche Tipps

  • Das Waschen in der Waschmaschine ist nur bei einigen wenigen Matten empfehlenswert und selbst dann sollte auf Waschmittel und aggressive Schleudergänge verzichtet werden. Die Hersteller weisen dich normalerweise darauf hin, ob du einen Waschmaschinengang riskieren kannst.
  • Den Trockner solltest du aber in jedem Fall tunlichst vermeiden, wenn du deine Yogamatte reinigen willst. So hilfreich er auch im Alltag für dich ist, du schickst deine Matte damit nur ins Verderben.
  • Vermeide außerdem, dass du deine Matte zu lang der direkten Sonneneinstrahlung aussetzt. Wie auch bei deinem Körper schadet zu langes Sonnenbaden der Matte mehr als es hilft.
  • Wichtig ist, dass du dir darüber klar bist, dass es unterschiedliche Arten von Yogamatten gibt und jede ihre eigenen Bedürfnisse hat. Am besten informierst du dich beim Hersteller oder recherchierst im Internet, welche Eigenheiten du bei beim Reinigen deiner Yogamatte beachten musst. Dann kann auch wirklich nichts mehr schief gehen.
  • Und die wichtigste Regel: nutze deine Matte! Steht die Yogamatte zu lange herum, wird sie spröde.

Du fühlst dich jetzt ertappt? Dann schnapp dir deinen lebenslangen und top-gepflegten Begleiter und mach dich auf den Weg ins nächste Yoga-Studio. Auch ohne eigene Yogamatte kannst du in den Genuss von Yoga kommen. Einfach Matte ausborgen und los gehts. Und reinigen nicht vergessen!

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