Yoga für den Rücken – Der rundum Helfer in der Not

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Lotus Yoga @Yogaloft Vienna| ©Karin Molzer

Hexenschuss, Verspannung, Rückenschmerzen. Manchmal zwickt und zwackt es in der Rückengegend und wir fühlen uns unwohl. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, Yoga für den Rücken zu versuchen und damit den Schmerzen den Kampf anzusagen? Wir haben uns angesehen, warum das eine gute Idee ist.

Der stiefmütterliche Rücken

Wir vergessen im Alltag immer öfter, uns ausreichend um unseren Rücken zu kümmern. An einem bestimmten Punkt wehrt sich unser Körper dagegen. Der Rücken macht sich bemerkbar und erinnert uns daran, auch ihm genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei kann Yoga helfen, indem der Rücken gekräftigt und gedehnt und die Verbindung zwischen Wirbelsäule und Nerven gestärkt wird. Yoga verbessert Stärke, Flexibilität und Durchhaltevermögen. Das sind die Basis-Ziele, die auch bei jeder Rückenbehandlung angestrebt werden. Dadurch ist Yoga für den Rücken ein einfacher und leistbarer Weg, um den Schmerzen vorzubeugen oder auch akut dagegen anzukämpfen.

Yoga für den Rücken
Yoga Bodywork in Ronis Yogastudio | ©Eversports

Optimale Körperausrichtung durch Yoga

Im Anusara Yoga gibt es den Begriff “Optimal Blueprint”. Dieser beschreibt den Zustand, in dem die Gelenke entlastet sind, sich eine perfekte innere Balance einstellt und alle Muskelgruppen richtig zusammenarbeiten. Erreicht dein Körper dieses Gleichgewicht, haben Verspannungen, Verkürzungen oder Blockaden keine Chance. Richte deine Wirbelsäule auf, schaffe Weite im Becken und stelle Länge im unteren Rücken her. Diese Körperausrichtung ist nötig um den Körper, und vor allem den Rücken, zu entlasten.

Neben konkreten Übungen kannst du auch einige grundlegende Ansätze des Yogas in deinen Alltag integrieren, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Übe beispielsweise eine gesündere Sitzhaltung und überdenke auch deine Körperhaltung im Stehen. Nimm dir einen beliebigen Gegenstand wie Sessel oder Kissen zur Hand, setzt dich darauf und versuche, dich so groß wie möglich zu machen. Achte dabei auf die natürliche Wölbung der Wirbelsäule. Erinnere dich im Alltag immer wieder einmal selbst daran, wie du sitzen und stehen solltest. Achte darauf, dass deine Füße parallel sind und die Knie sich in der Mitte des Fußes befinden. Irgendwann automatisiert sich das ganze und du und dein Rücken können sich über eine gesündere Haltung freuen. Besonders im Büro oder am Schreibtisch solltest du dich an eine gesunde Sitzhaltung erinnern. Das Dauersitzen setzt dich einer Fehlbelastung aus und seien wir doch ehrlich: wir fortschrittlichen Menschen bewegen uns im Alltag vermeintlich viel zu wenig. Lieber Öffis als Rad oder zu Fuß, lieber abends auf der Couch vorm TV als ein langer Abendspaziergang. Auch das setzt unserem Rücken gehörig zu. Unsere Muskeln werden schwächer und es kann zu unverhältnismäßigen Belastungen kommen. Durch Yoga kannst du dich wieder bewusst auf eine sanfte und achtsame Bewegung fokussieren.

Yoga für den Rücken
Yoga entspannt deinen Rücken | ©Eversports

Bewegung hilft

Der sportliche Aspekt von Yoga hilft dir, effektiv Muskeln aufzubauen ohne dabei deinen Rücken zu belasten. Dadurch werden deine Bewegungen und deine Haltung wieder natürlicher und entspannter. Während der Yoga-Einheit wird die Wirbelsäule in alle Richtungen bewegt. Das wirkt sich positiv auf die Flexibilität im Rücken aus. Die Dehnübungen können Verspannungen abbauen und Fehlhaltungen ausgleichen. Die angeregte Durchblutung im gesamten Körper sorgt für weniger Verspannungen und eine erhöhte Beweglichkeit. Außerdem schult Yoga deine Körperwahrnehmung. Du kommst wieder in Kontakt mit deinem Körper und hörst darauf, was er will. Bei regelmäßiger Ausführung kannst du wieder zu einer natürlichen und symmetrischen Körperhaltung zurückkehren.

Um verspannte Muskeln im Rücken zu entlasten und den Rückenschmerz zu lindern, eigenen sich die Yoga-Arten, bei denen ganz bewusst jede einzelne Haltung eingenommen wird und der Fokus auf einer korrekten Ausrichtung gilt. Empfehlenswert sind dazu Hatha, Iyengar, Sivananda oder Anusara Yoga. Von den eher dynamischen Yoga-Arten, bei denen in raschem Tempo die Übungen fließend ausgeführt werden, solltest du eher die Finger lassen. Das könnte deinen Rücken nur unnötig belasten. Ideale YogaÜbungen für den Rücken findest du übrigens auch auf YouTube!

Wenn die Psyche den Rücken belastet

Der Schmerz im Rücken kann auch mit deiner Psyche zusammenhängen. In den überwiegenden Fällen von Rückenschmerzen lassen sich, mit Ausnahme von einer schwachen oder verspannten Muskulatur, keine konkreten physischen Ursachen identifizieren. Stress, Hektik und Druck können deinen Rücken angreifen. Durch Yoga kommst du zur Ruhe und findest deine innere Balance wieder. Das bewusste Atmen und Entspannen wirken sic in jedem Fall positiv auf deine Beschwerden aus. Auch deshalb gilt Yoga als eine geeignete Sportart für alle Rückenleidenden. Der ganzheitliche Ansatz, der sich sowohl um physische und psychische Wehwehchen kümmert, treibt die Heilung voran.

Yoga für den Rücken
Yoga ist dein Helfer in der Not | ©Eversports

Du solltest vor einer Yoga-Einheit immer mit der Trainerin sprechen, ob denn das in der Stunde praktizierte Yoga für den Rücken geeignet ist. Yoga ist nicht gleich Yoga und manche Übungen erzielen einen eher gegenteiligen Effekt. Falsch ausgeführte Übungen sind zudem schädlich für deinen Rücken und können die Schmerzen noch verstärken. Du kannst auch einen medizinischen Experten aufsuchen und ihn um Rat bitten. Wichtig ist , dass du bei Yoga für den Rücken auch immer die wichtigsten Do’s and Don’ts beachtest.

Du willst deinem Rücken etwas Gutes tun und ihm die nötige Aufmerksamkeit zukommen lassen? Dann ab auf die Matte und versuche es mit Yoga für den Rücken!

Eversports hilft dir, erfahrene Yoga-Trainer, die dir helfen können, und das perfekte Yoga-Studio für dich zu finden.